Mandelentzündung und Mandelsteine: Symptome und Behandlungen

14 Juni 2019 |   Kategori: Hals Nase Ohr, Infektionen
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Die Mandelentzündung liegt auf beiden Seiten des Halsbereichs und ist die erste Verteidigungslinie des Immunsystems gegen Krankheiten. Die am häufigsten vorkommende Erkrankung der Mandeln ist die Mandelentzündung (Tonsillitis) und besonders im Winter werden Kinder zumeist davon betroffen. Die geläufigsten Symptome sind Halsschmerzen, Fieber, geschwollene und gerötete Mandeln. Falls es zu einer chronischen Entzündung kommt, kann es einer Herausnahme der Mandeln durch eine OP bedürfen. Weitere Krankheiten können wir als Mandelsteine und Mandelkrebs bezeichnen. Die Mandelsteine können üblich zu Hause behandelt werden. Jedoch kann es beim Mandelkrebs einer Radiotherapie sowie einem chirurgischen Eingriff bedürfen. 

Was sind eigentlich die Mandeln (Tonsille)?

Die Mandeln (Tonsillen) sind Lymphknoten, die sich in der Höhlung an beiden Seiten des hinteren Halsbereichs befinden und eine erbsenähnliche ovale Form haben. Tonsillen sind Teile des Lymphsystems (Immunsystem), die bei der Abwehr gegen Infektionen Hilfe leisten und daher eine wichtige Rolle spielen. Im Kindesalter haben sie eine große Erscheinung; mit den Jahren aber verkleinern sich ihre Maße.

Außer diesen Tonsille-Arten gibt es im hinteren Bereich der Nasenhöhlung und über dem Rachendach, die auch als Rachenmandel bezeichnet wird, die Rachenmandel, die auch Pharyngitis (Adenoid) genannt wird sowie die Zungenmandel als Adenoiden auf der Bodenfläche der Zunge.

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Wozu dienen Mandeln?

Die Tonsillen bilden die ersten Abwehrlinien des Immunsystems gegen Krankheiten. Sie produzieren Leukozyten und Abwehrstoffe und tragen damit zum Kampf gegen die Infektionen des Körpers bei. Ferner filtern sie Fremdkörper, wie Bakterien, Viren und verhindern deren Ableitung in die Lunge.

Da in der Vergangenheit gedacht wurde, dass sie durch die Evolution ihre Funktion verloren haben und nicht mehr tauglich sind wurden sie bei einer Infektion einfach mit einer Operation entnommen. Mit der Zeit ging aber hervor, dass sie eigentlich sehr nützliche Organe sind.

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Mandeln Krankheiten

  • Mandelentzündung
  • Mandelsteine
  • Mandelkrebs

Was ist die Mandelentzündung (Tonsillitis)?

Tonsillitis entsteht durch die Infektion der Bakterien in den Mandeln. Je nach Art des Virus’ oder der Bakterie sowie der Bereich, wo sich die Infektion gebildet hat, kann es Ӓnderungen aufzeigen.

  • Peritonsillare Zellulitis und Peritonsillarabszess: Peritonsillare Zellulitis ist die Entzündung des Weichgewebes zwischen dem Mandelhäutchen und dem Halsgewebe, besonders bei Erwachsenen kommt sie sehr häufig vor. Peritonsillarabszess dagegen ist der Eiterauslauf innerhalb des Weichgewebes.

Entzündung: Ursachen, Symptome und Behandlungen

  • Mononukleose: Ist eine akute Mandelentzündung, die durch den Epstein-Barrvirus zur Infektion führt und kommt häufiger bei Kindern vor.
  • Strep Halsinfektion: Ist die Infektion der Mandeln und des Halses durch Strep-Bakterien und ist mehr verbreitet bei Kindern.
  • Mandelanwuchs: Da während der Entwicklung des Immunsystems bei Kindern die Erzeugung von Antikörpern steigt, sind die Gaumentonsillen und die Rachenmandeln im Gegensatz zu den Erwachsenen viel größer.

Im Falle einer Infektion kann vor allem das Adenoid noch größer werden und die Atemwege blockieren, was zu Schnarchen oder Schlafapnoe führt. Darüber hinaus kann die Mandelentzündung akut oder chronisch sein. Die akute Mandelentzündung tritt vor allem bei Kindern auf und wird bei häufigem Wiederauftreten als chronische Mandelentzündung bezeichnet.

Symptome für die Mandelentzündung

  • Halsschmerzen
  • Fieber und Zittern
  • Rötung, weiße- und gelbe Flecken auf den Mandeln
  • Manchmal schmerzende Schluckbeschwerden
  • Stimmenwechsel
  • Schlechter Mundgeruch und Appetitlosigkeit
  • Ohr- und Kopfschmerzen
  • Neckenversteifung
  • Empfindlichkeit und Schmerzen am Kiefer und Hals in Zusammenhang mit den geschwollenen Lymphdrüse
  • Abgeschlagenheit, Verstimmung, Schmerzen im Körper und besonders an Gelenken
  • Bei sehr kleinen Kindern kann zusätzlich zu diesen Symptomen auch Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen auftreten.

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Die Symptome können je nach Krankheitserreger und Immunstärke des Körpers Unterschiede aufzeigen. Da die Mandelentzündung in seltenen Fällen zur extremen Schwellungen und demzufolge zu Dyspnoe führen kann, sollte in diesem Falle medizinische Hilfe eingeholt werden. Ferner sollte man bei hohem Fieber über 39,5 C, Muskelschwäche, Halskehre und Halsschmerzen, die mehr als zwei Tage anhalten, sofort einen Arzt aufsuchen.

Diagnose zur Mandelentzündung

Die Diagnose der Mandelentzündung beruht auf die körperliche Untersuchung. Ferner können zur Feststellung des Entzündungsgrundes diverse Tests eingeführt werden.

Die wesentlichen Tests sind folgende:

  • Halskulturtest: Bei diesem Test wird ein steriler Streifen mit Watte auf die Mandeln und Rachen (die Höhlung zwischen der Mund- und Nasenhöhle und Rahen-bzw. Speiseröhre) angestrichen und Proben aus diesem Gebiet entnommen. Diese Proben werden in Laborräumen auf Bakterien sowie Streptokokken untersucht.
  • Monospot-Test: Bei diesem Test wird die Blutprobe, die vom Patienten entnommen wird, im Labor untersucht und erforscht, ob die Herkunft der Mandelentzündung auf dem Epstein Barr-Virus beruht.

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Behandlung der Mandelentzündung

Mandelentzündung hausmittel

Die Mandelentzündung, die sich in Zusammenhang mit einer Erkältung entwickelt, kann mit Leichtigkeit mit Pflege zu Hause behandelt werden.

  • Viel Flüssigkeit einnehmen
  • Gut erholen
  • Ein paar Mal täglich mit heißem Salzwasser gurgeln
  • Halspastillen benutzen
  • Um die feuchte Luft zu Hause zu bewahren, sollten Sie z.B. einen Behälter mit Wasser auf die Heizung stellen
  • Das Haus öfters belüften
  • Sämtlichen Rauch, einschließlich Zigarettenrauch, vermeiden

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Arzneimitteltherapie der Mandelentzündung

Je nach Härte der Mandelentzündung kann manchmal auch eine Arzneimitteltherapie eingeführt werden. Üblich wird Antibiotikum gegen bakterielle Infektionen eingesetzt und es ist von Bedeutung, diese Behandlung zu vollbringen. Um zu überprüfen, ob der Patient auf das Antibiotikum reagiert, können zusätzliche Untersuchungen durchgeführt werden.

Falls ferner beim Patienten Verlust von Flüssigkeit in Zusammenhang mit der Krankheit oder Antibiotikum beobachtet wird, kann zusätzlich eine intravenöse Flüssigkeitstherapie eingeführt werden. Innerhalb der Flüssigkeit (Serum), die bei dieser Behandlung dem Patienten durch die Ader gegeben wird, sind neben den Elektrolyten, Zucker oder je nach Bedarfsdosis ebenfalls Wasser mit den Medikamenten zusammen enthalten.

Falls die Mandelentzündung mit Halsschmerzen begleitet wird, werden Schmerztabletten verschrieben. Vor Gebrauch bei Kindern unbedingt ärztlichen Rat einholen und unnötiges Antibiotikum vermeiden.

Mandelentzündungs kanüle

Hierbei wird das eiternde Weichgewebe mit Hilfe einer Nadel bestochen und der Eiter verspritzt und gereinigt. Im Allgemeinen werden sie bei der Ausscheidung von Peritonsillarabszesse benutzt.

Mandeloperation (Tonsillektomie)

Die Mandeloperation ist ein Vorgang, die bei sich stets wiederholender, chronische oder ernster Mandelentzündung als letzte Alternative eingesetzt und bei der die Mandeln gänzlich rausgenommen werden. Die Operation erfolgt üblich unter Allgemeinanästhesie mit unterschiedlichen Methoden.

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Die Methoden ändern sich je nach chirurgischem Hilfsmittel, mit deren Hilfe man die Mandeln rausoperiert sowie dem Vorgang, der in der postoperativen Phase zur Blutungsvermeidung einführt. Die geläufig eingesetzten Methoden sind die Heißmesserkaustik, Thermal-Welding, Harmonik-Messer und Plasma.

Allgemein ist dies ein kurzfristiger chirurgischer Vorgang (20 Minuten). Mindestens zwei Wochen vor einer Mandeloperation sollte die Einnahme von blutverdünnenden Arzneimitteln, wie Aspirin, abgebrochen werden. Ferner sollten bis zum OP-Tag die vom Arzt empfohlenen Nahrungsmittel aufgenommen und ab der Nacht davor nichts mehr gegessen werden.

In den meisten Fällen kann der Patient gleich an demselben Tag nach der OP nach Hause gehen. Falls sich aber Komplikationen bilden, falls der Patient eine komplexe medizinische Störung hat oder falls es sich um ein kleines Kind handelt, kann es einer Stationierung für eine Nacht bzw. eine längere Zeit bedürfen. Die Heilungszeit nach der OP beträgt durchschnittlich 10 bis 15 Tage.

Falls beim Patienten, in der persönlichen oder in der familiären Vorgeschichte eine negative Reaktion gegen Anästhesie, Blutungsstörungen oder Allergie gegen Antibiotikum vorliegt, sollte der Arzt vor der Operation darüber informiert werden.

Risiken der Tonsillektomie

  • Rückwirkung auf Anästhetika: Die Nebenwirkungen der Allgemeinanästhesie zeigen sich im Allgemeinen als kurzfristige Nebenwirkungen, wie Kopfschmerzen, Brechreiz, Brechanfall oder Muskelschmerzen. Ein längeres Anhalten dieser Probleme sowie Todesrisiko aus Anästhesie sind sehr selten eingetragen.
  • Atemprobleme: Die Schwellung der Zunge und des weichen Gaumens nach der OP kann insbesondere in den ersten paar Stunden nach der OP zu Atemproblemen führen.
  • Blutung während der OP: Wenn auch sehr selten, kann es während der OP zu ernsten Blutungen kommen, wonach eine längere Stationierung der Fall sein kann.
  • Blutung in der Heilungsphase: Falls in der Heilungsfrist die OP-Schale zu früh abfällt, kann es zu Blutungen kommen.
  • Infektion: In seltenen Fällen kann die OP zu einer Infektion führen, die zusätzlich behandelt werden muss.

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Nach Tonsillektomie

Nach eine Mandeloperation können Schmerzen im Hals, Ohr und manchmal auch am Kiefer und im Genick auftauchen. Um die Schmerzen zu lindern, die Heilung zu unterstützen und Komplikationen vorzubeugen, können Sie folgendes machen:

  • Medikamente: Die vom Arzt verschriebenen Schmerztabletten sollten Sie regelmäßig einnehmen.
  • Lösungen: Um der Dehydration vorzubeugen (Flüssigkeitsverlust) sollten Sie nach der OP reichliche Flüssigkeiten einnehmen. Da besonders bei Kindern Probleme in Zusammenhang mit Flüssigkeitsverlust zustande kommen können, sollte dafür gesorgt werden, dass sie öfters und ca. durchschnittlich 2 Liter täglich kaltes Wasser oder Wasser mit Eis trinken. Vermeiden Sie heiße und säurehaltige Flüssigkeiten.
  • Ernährung: Leicht verschluckbare, weiche Nahrungsmittel, wie Haferbrei oder Brühe, sind für die postoperative Phase sehr geeignet. Außer diesen können Gemüse- und Obstbreisorten, Milcheis, Pudding zur Diät zugefügt werden. Keine säurehaltigen, gewürzigen, harten oder knusprigen Nahrungsmittel verzehren. Diese können zu Schmerzen und Blutungen führen.
  • Erholung: Eine Bettruhe für ein paar Tage nach der OP ist wichtig. Ferner sollten Sie Aktivitäten, wie anstrengendes Jogging jedenfalls für die ersten zwei Wochen vermeiden.

Nachteile der Mandeloperation

  • Die Mandeloperation ist einer der geläufigsten Operationen, die besonders bei Kindern weltweit durchgeführt wird. Nicht nur bei schmerzhaften, chronischen und sich wiederholenden Mandelentzündungen, sondern auch bei der Behandlung von Mittelohrentzündungen werden sie eingeführt. Ferner wird die Adenoidektomie, bei der die Rachenmandeln herausgenommen werden, wiederum bei Kindern öfters angewandt und bezweckt die Besserung des Atems bei Verstopfung der Luftröhre durch die Rachenmandeln.
  • In der Vergangenheit nahm man an, dass dieses Organ und das Gewebe überschüssig sind, heute aber wurde erneut festgestellt, dass sowohl die Rachenmandeln, als auch die Mandeln eine strategische Aufgabe in der Nase und im Hals übernehmen. Beide arbeiten als die erste Verteidigungslinie des Körpers, helfen dabei, die Bakterien und Viren aus der Luft zu definieren und starten die Gegenwirkung des Immunsystems, um diese aus dem Körper zu reinigen.
  • Forschungen haben ergeben, dass diese Herausnahme dieser Organe durch chirurgischen Eingriff später zu größeren allergischen, den Atem betreffenden und ansteckenden Krankheiten führen kann. Deshalb wird ein Eingriff dieser durch eine OP als letzte Lösungsalternative angesehen.

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Alternative Methoden zur Mandeloperation

Da in den letzten Jahren die herkömmliche Mandeloperation als heikel bewertet wurde, wurden unterschiedliche Operationsmethoden entwickelt. Die gängigste von diesen ist die intrakapsuläre Mandeloperation, bei der nur ein Teil der Mandeln rausgenommen werden und der Rest mit einer Hülle in Form eines Beutels um die Mandeln geschützt wird.

Mit dieser Methode heilt der Patient schneller, denn hierbei entstehen weniger Schmerzen, das Essen und Flüssigkeitseinnahme fällt leichter. Ferner reduziert sich das Blutungsrisiko. Der einzige Nachteil ist das Risiko, dass im restlichen Gewebe eine erneute Ausbreitung und Infektion entstehen kann.

Was ist der Mandelsteine?

Die Mandelsteine sind gelb- oder weißfarbige Bildungen, die sich auf oder innerhalb der Mandeln entwickeln. Sie können nicht bemerkt werden und ebenso die Maße (so groß wie ein Stück Reis oder eine Traube) können sich ändern. Manchmal können sie sich zu solch großen Bildungen umwandeln, die dann zur Schwellung der Mandeln führen können. Bei den Erwachsenen kommen sie öfter vor als bei Kindern.

Die Mandelsteine entwickeln sich durch die Ansammlung verschiedener Arten von Abflüssen wie ausgestorbenen Zellen, Schleim, Spucke, Nasenschleim und Nahrung in die Krypte in den Mandeln, die aus Aufbrüchen, Tunnel und Dellen entstehen, verklemmen und sich mit der Zeit dort anhäufen. Mögliche Ursachen dafür sind schlechte Zahnhygiene, große Mandeln, chronische Sinusprobleme und Mandelentzündung.

Symptome Mandelsteine

  • Schlechter Mundgeruch
  • Halsschmerzen
  • Indigestion
  • Ohrschmerzen
  • Anhaltender Husten
  • Angeschwollene Mandeln

Die kleinen Mandelsteine sind geläufiger und können keine Symptome vorlegen.

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Mandelsteine Behandlung

Mandelstein operation

Besonders wenn die Steine groß sind oder Schmerzen einleiten, können kleine chirurgische Eingriffe durchgeführt werden. Eines dieser Verfahren nennt man Kürettage, die man einsetzt, um mit Lokalanästhesie die großen Mandelsteine herauszunehmen. Außerdem wird nach der Operation gespült, um die kleineren Teile zu reinigen.

Um die Krypten, die sich in die Mandeln eingenistet haben, zu beseitigen, kann ebenso mit Laser in Lokalanästhesie eingegriffen werden. Die Mandeloperation, bei der die Mandeln gänzlich rausgenommen werden, wird als die letzte Alternative eingesetzt.

Hausmittel gegen mandelsteine

Kleine Steine, die nicht so viel plagen, können auch zu Hause mit einfachen Methoden behandelt werden. Gurgeln mit Salzwasser ist zumeist der wirksamste Weg zur Heilung. In ein Glas lauwarmes Wasser einen Teelöffel Steinsalz hinzufügen und aufschmelzen. Nach Zähneputzen den Mund damit gurgeln. Mit dieser Methode können sie dafür sorgen, dass die Mandelsteine loslösen und ebenso den Mundgeruch beseitigen.

Als ein anderer Weg gilt auch, dass man die Steine durch Drücken und Aufpressen der Mandeln mit der Zunge oder der Hand herauszieht. Es wird aber nicht empfohlen, da es durch unkontrollierte Durchführung den Mandeln schaden kann.

Anstelle können die Mandel mit einer Spritze, die direkt an den Wasserhahn des Waschbeckens angeschlossen wird, jeden Tag gewaschen und somit die kleinen Steine herausgewaschen werden. Ferner kann ebenso ein starkes Husten die Steine loslösen.

Mandelkrebs (Tonsillenkrebs)

Der Mandelkrebs, der als eine Art von Mundkrebs gilt, kommt sehr selten vor. Dieser entwickelt sich besonders durch Abnormalisierung der Zellen im Mundrachenraum, in der Höhlung im Halshinterbereich. Der definitive Grund ist unbekannt, jedoch die wichtigsten Auslöser sind einschließlich das Rauchen, der Gebrauch von sämtlichen Tabakwaren mit Alkohol und der menschliche Papillomavirus.

Ferner kann es auch bei Menschen entstehen, deren Mandeln rausgenommen worden sind. Da die Mandeln ein Teil des Lymphensystems sind, können sie auch mit manchen Lymphomarten entstehen.

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Symptome des Mandelkrebs

  • Manchmal schmerzhafte Indikation
  • Fühlbare Masse im Halsbereich
  • Beschwerden im Halsbereich
  • Trockenes, reizendes Brenngefühl des Gewebes
  • Ohrschmerzen
  • Stimmveränderungen
  • Ermüdung und Gewichtsverlust

Viele Patienten mit einer Mandelerkrankung können auch nach der Diagnose die Symptome bemerken. Ferner können die Symptome auf andere Krankheiten hinweisen. Für die richtige Diagnose ist es wichtig, einen medizinischen Experten aufzusuchen. 

Mandelkrebs Behandlung

  • Chirurgischer Eingriff: Chirurgische Eingriffe werden durchgeführt, um den Tumor aus Mandeln, Rachen oder Lymphknoten zu entfernen. Je nach Größe und Lage der Masse kann eine minimal-invasive Roboterchirurgie durchgeführt werden. Die mikrochirurgische Rekonstruktion kann durchgeführt werden, um das Aussehen und die Funktion des Halsbereichs nach der Entfernung größerer Tumore oder einiger Knochenstrukturen zu verbessern.
  • Radiotherapie: Viele Bestrahlungstechniken, darunter die intensitätsmodulierte Strahlentherapie (IMRT), reduzieren den Schaden für das umgebende gesunde Gewebe und schrumpfen den Tumor, indem sie ihn gezielt behandeln. Je nach Stadium der Erkrankung wird sie vor oder nach der Operation verabreicht.
  • Chemotherapie: Diese wird zusammen mit der Radiotherapie eingesetzt.

Empfehlungen für Personen mit Mandelerkrankungen

  • Da die Mandelentzündung eine ansteckende Krankheit ist, vermeiden Sie es, sich im selben Raum aufzuhalten und mit infizierten Personen in Kontakt zu treten. Waschen Sie Ihre Hände definitiv mit Seifenwasser, wenn Sie von außen kommen. Versuchen Sie ebenfalls, überfüllte Bereiche zu vermeiden, wenn Sie eine Infektion haben.
  • Verwenden Sie keine anderen Medikamente als die, die Ihnen oder Ihrem Kind von Ihrem Arzt verschrieben wurden, und vermeiden Sie unnötigen Antibiotikagebrauch. Bevor Sie rezeptfreie Medikamente wie Schmerzmittel verwenden, kontaktieren Sie Ihren Arzt.
  • Für Ihre Halsschmerzen Honig und Zitronensaft mit lauwarmem Wasser vermischen, gut durchrühren und trinken. Während Honig ihren Hals auflockert, hilft Zitrone bei der Reduzierung des Schleims.
  • Wenn Ihre Mandeln angeschwollen sind, können einen Kräutertee aus Kurkuma, Zimt oder Salbei brühen und diesen trinken. Ferner können Sie die Reste des Tees zum Gurgeln benutzen. Für mehr:>>> Tonsillitis,

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