Orangen zählen zu den beliebtesten Früchten weltweit – und das nicht ohne Grund. Sie sind nicht nur aromatisch und erfrischend, sondern auch wahre Kraftpakete für die Gesundheit. Reich an Vitamin C, Ballaststoffen, Antioxidantien und weiteren Vitalstoffen, unterstützen Orangen das Immunsystem, schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und können sogar der Hautalterung entgegenwirken.
Eine mittelgroße Orange liefert rund 60 Kalorien und deckt über 80 % des täglichen Vitamin-C-Bedarfs. Sie enthält außerdem nützliche Mengen an Kalium, Folsäure, Thiamin (Vitamin B1) und Ballaststoffen. Trotz ihres natürlichen Zuckergehalts hat die Orange einen niedrigen glykämischen Index – sie beeinflusst den Blutzuckerspiegel also kaum.
Darüber hinaus enthalten Orangen sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide (z. B. Hesperidin) und Carotinoide, die antioxidativ und entzündungshemmend wirken.
Pfefferminze: Wirkung, gesundheitliche Vorteile und Anwendungen
Flavonoide in Orangen haben nachweislich eine gefäßerweiternde und entzündungshemmende Wirkung. In Kombination mit dem hohen Kaliumgehalt und der natürlichen Natriumfreiheit können Orangen helfen, den Blutdruck zu senken und das Risiko für Herzkrankheiten zu verringern. Die enthaltenen Ballaststoffe tragen zusätzlich zur Senkung des Cholesterinspiegels bei.
Orangen selbst enthalten nur wenig Eisen, aber sie verbessern deutlich die Eisenaufnahme aus pflanzlicher Kost. Das enthaltende Vitamin C und die Zitronensäure machen pflanzliches Eisen für den Körper besser verwertbar. Daher empfiehlt es sich, eisenreiche Mahlzeiten mit Orangen oder Orangensaft zu kombinieren.
Vitamin C ist entscheidend für die Bildung von Kollagen, das der Haut Festigkeit und Elastizität verleiht. Orangen tragen somit zur Wundheilung bei und können Hautalterung verlangsamen. Darüber hinaus schützen ihre Antioxidantien die Haut vor freien Radikalen, die durch UV-Strahlung oder Umweltgifte entstehen.
Süßkartoffel: Wirkung, gesundheitliche Vorteile und Diät-Tipps
Citrusbäume wie Orangen liefern Zitronensäure und Citrate, die in der Lage sind, die Bildung von Kalziumoxalat-Steinen in den Nieren zu reduzieren. In Maßen genossener, natürlicher Orangensaft kann somit vorbeugend wirken.
Während eine frische Orange viele Ballaststoffe bietet und nur etwa 60 kcal enthält, bringt ein Glas Orangensaft mit 240 ml rund 110 kcal und deutlich weniger Sättigungseffekt mit sich. Wer von den gesundheitlichen Vorteilen profitieren will, sollte die Frucht statt den reinen Saft bevorzugen.
Menschen, die Betablocker einnehmen oder unter chronischen Nierenerkrankungen leiden, sollten auf den Kaliumgehalt von Orangensaft achten. Auch Diabetiker oder Personen mit Gewichtsproblemen sollten wegen des hohen Zuckergehalts auf eine begrenzte Aufnahme achten.
Orangenschalen sind wahre Nährstoffwunder: Sie enthalten dreimal so viel Vitamin C und viermal so viele Ballaststoffe wie das Fruchtfleisch. Zudem liefern sie wertvolle Pflanzenstoffe wie Polypenole, die Entzündungen hemmen und vor chronischen Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Alzheimer oder sogar Hautkrebs schützen können.
Da Orangenschalen auch Pestizidrückstände enthalten können, sollten sie vor der Verwendung gründlich mit heißem Wasser gereinigt oder aus Bio-Anbau stammen. Die harte Textur und der bittere Geschmack machen sie für den Rohverzehr weniger geeignet. Ideal ist das feine Reiben für Backwaren, Joghurt, Müsli oder Saucen.
Zutaten:
Zubereitung: Die Orangenschale mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Nach Belieben mit Honig oder Zimt verfeinern und heiß genießen. Der Tee wirkt belebend, stärkt die Verdauung und liefert wertvolle Antioxidantien.
Fazit: Orangen sind wahre Alleskönner unter den Früchten. Sie unterstützen Immunsystem, Haut, Herz und Verdauung und bieten mit ihrer Schale zusätzliche gesundheitliche Vorteile. Statt nur den Saft zu trinken, lohnt sich der Verzehr der ganzen Frucht – oder das Zubereiten eines aromatischen Tees aus der Schale.
TEILEN SIE DEN ARTIKEL
HABEN SIE EINEN KOMMENTAR?